Wetzikon (pts/30.06.2010/07:45) - Nervenzerreißende Spielszenen, erlösende Tore, bewegende Bilder. Die Augen der Welt richten sich in diesen Tagen auf die Fußballstadien in Südafrika. Die Weltmeisterschaft bietet - wie jedes gute Spiel in einer großen Arena - ein starkes Erlebnis und darüber hinaus eine Fülle an Informationen und Daten rund um Spiele, Mannschaften und Wettbewerb. Aber wie kommen die vielen Informationen und Bilder auf die gigantischen Videotafeln der Stadion und Public Viewing-Orte und zeitgleich ins Fernsehen und ins Internet? Wie kommuniziert ein Fußballstadion? Moderne Datennetze sorgen dafür, dass alle Systeme eines Stadions immer am Ball bleiben. Sie bewältigen außerordentliche Spitzenlasten, integrieren zahlreiche Funktionen und müssen absolut zuverlässig sein , erklärt der Schweizer Verkabelungsspezialist Reichle De-Massari (R M, http://www.rdm.com), der in jüngster Zeit unter anderem die neue Donbass Arena in Donetsk in der Ukraine - Austragungsort der EURO 2012 - mit einer Netzwerkinfrastruktur ausgestattet hat. Im Fall der Donbass Arena wurden 60 Kilometer Glasfaser- und mehr als 400 Kilometer geschirmter Kat. 6 Kupferkabel verlegt. Mit 6000 Kupfer- und über 1700 Glasfaser-Anschlüssen ist dies eines der größten je in der Ukraine installierten Netzwerke.
Multimediale Hightech-Tempel - Konvergente NetzeFußballstadien entwickeln sich zu multimedialen Hightech-Tempeln, stellt die deutsche Fachzeitschrift Stadionwelt fest. Gigantische Datenmengen strömen während internationaler Wettbewerbe aus den Stadien zu den Broadcasting-Providern und Fernsehanstalten - in Form digitaler Fernsehbilder. Telekom Austria schätzt, dass ihr Glasfasernetz während der EURO 2008 insgesamt eine Datenmenge von zwei Petabyte transportierte. Das entspricht etwa der fünffachen Datenmenge aller Bücher, die jemals geschrieben wurden. Doch Fernsehübertragung - sei es in High Definition (HDTV) oder 3D - ist nicht alles.
Johannes Lippert, CEO der BTD International Consulting AG mit Sitz in Zug, Schweiz, erläutert: Stadien sind heute Informationsknotenpunkte, in denen die Verfügbarkeit der IT-Systeme nicht nur für Sicherheit und Komfort der Zuschauer unverzichtbar ist, sondern auch die Basis für jeden erzielbaren Umsatz darstellt, ob über Mediavermarktung, Ticketing, Shops oder Food Beverage. BTD ist ein international führender Solution Provider und unabhängiger IT-Berater für Stadien und Veranstaltungsorte.
Der Chip im Ball, der eine millimetergenaue Ortung ermöglicht, ist nur der neueste Idee in einer Reihe faszinierender technologischer Entwicklungen rund um König Fußball. Zahlreiche Antennen würden den interaktiven Ball verfolgen. So das Konzept für ein intelligentes Stadion. Die Antennen würden rund ums Spielfeld oder auch im Dach platziert. Sie kommunizieren über das Gebäudenetzwerk mit einem Computersystem, das die Schiedsrichter bei ihrer Arbeit live unterstützen würde.
Dasselbe Netzwerk ermöglicht es Fotografen, am Spielfeldrand ihre digitalen Bilder von der Kamera oder vom Laptop sekundenschnell direkt ins Internet oder an ihre Redaktionen zu überspielen. Zutrittskontrolle, Überwachung der Zuschauertribünen, Alarmierung, elektronische Ticket- und Kassensysteme, Steuerung von Licht-, Heizungs- und Lüftungssystemen ... in Gebäudenetzwerke lassen sich heute zahlreiche Systeme gleichzeitig einbinden.
Das sind nur einige der Anwendungen, die auf Basis des einheitlichen Ethernet- und Internetprotokolls (IP) integrierbar sind. Die so genannte Konvergenz eröffnet dem Stadion-, Facility-, Sport- und Eventmanagement noch weitere interessante Dimensionen , sagt Markus Schlageter, Leiter Marketing bei R M. Denn auch Wireless LAN, Telefon und Breitbandinternet, Video- und Audio-Übertragung im Stadion und nach draußen benötigen nur noch eine einzige Plattform - ebenso der Datenverkehr des Stadionmanagements oder die Kommunikation der Medien. Auf Arenen, Stadien und Hallen spezialisierte IT-Berater bestätigen: Die Konvergenz hat auch hier Einzug gehalten - ähnlich wie in Bürogebäuden oder im privaten Wohnumfeld. Sie verlangt entsprechende IT-Infrastrukturen und Multiservice-Netzwerke, denen eine weitsichtige, qualifizierte Planung zugrunde liegen muss.
Der Weltfußballverband FIFA stellt in seinen Richtlinien für die Daten- und Kommunikationsnetze in Wettkampfstadien unmissverständlich klar: Es ist für den Stadionbesitzer oder -betreiber üblich, ein einheitliches Verkabelungssystem für das gesamte Stadion anzubieten, zuzuweisen und zu unterhalten.
Data Center im Stadion - Effizienz durch IPGanz große Fußballstätten wie die Münchner Allianz-Arena oder das Santiago Bernabéu Stadion in Madrid integrieren bereits eigene Data Center in ihren Betrieb. Trainer, Spieler und Fans von Real Madrid können über Funk und Internet auf ein Datenarchiv zurückgreifen, das einige Terabyte an Videos, Bildern, Berichten und Statistiken für Analysen und Planungen bereithält.
An jedem Ort des weitläufigen Sportcampus kann man mobil mit dem Laptop arbeiten, Konferenzen abhalten oder Spielszenen aus dem Archiv abrufen und damit Trainingseinheiten optimieren. Neben der Gebäudetechnik lässt sich auch die Peripherie des Stadions bis hin zur Verkehrsregelung über das einheitliche IP-Netzwerk fernsteuern.
Der Madrider Stadionbetrieb konnte seine Effizienz mit Hilfe der einheitlich vernetzten Kommunikations- und Steuerungstechnik um 50 Prozent steigern. Unterhalt, Wartung und Anpassungen der strukturierten Verkabelung kosten nur halb so viel wie frühere Lösungen. Acht Personen reichen aus, um alle Funktionen auch bei einem Spitzenspiel von Real Madrid mit 80.000 Zuschauern zentral zu betreuen. In der Münchner Allianz Arena hat BTD es sogar geschafft, den IT-Betrieb am Spieltag bei Aufrechterhaltung der 99,99prozentigen Verfügbarkeit auf vier Personen zu optimieren.
Ein Beispiel für die Anwendungspotenziale lokaler Datennetze (LAN) demonstriert auch das zur Fußball-EM 2008 neu errichtete Züricher Stadion Letzigrund. Fernseh-Liveaufnahmen vom Spielfeld lassen sich in alle Aufenthaltsräume übertragen, obwohl dafür keine Koaxialkabel vorhanden sind. Stattdessen läuft die TV-Übertragung übers Datennetz. Die CATVsolution von R M wandelt das Fernsehsignal um und speist die TV-Bilder in hoher Qualität ins LAN ein. Alle zwanzig LAN-Unterverteiler im Stadiongebäude sind mit CATV-Panels ausgestattet. Ein Mehrwert für uns und für die Stadionbesucher. Wir können schnell und mit geringem Aufwand eine Fernsehübertragung dorthin bringen, wo sie gerade benötigt wird , sagt Beat Schmutz, Technischer Gebäudemanager im Letzigrund.
Eine große Rolle spielt die Videoüberwachung. Sie hilft, Gefahren und Unruhen schnell zu erkennen oder Zuschauerströme und den Verkehrsfluss von einem Leitstand aus zu lenken. Die strukturierte Verkabelung ermöglicht es, Kameras via Internetprotokoll in das Datennetz eines Stadions zu integrieren und sie zum Beispiel mit Alarmierungs- und Signalisierungssystemen, Fernsteuerung, Server und Backup oder mit dem Informationssystem der Sicherheitskräfte zu verknüpfen.
Setzt man zusätzlich Power over Ethernet (Energieversorgung übers LAN) ein, benötigt man zum Betrieb der Kameras kein zusätzliches Stromkabel - was die Installations- und Wartungskosten gerade in Stadien mit ihren langen Verkabelungsstrecken reduziert. Man benötigt für das Datennetz allerdings eine qualitativ hochwertige Twisted Pair-Kupferverkabelung, um Power over Ethernet sicher und wirkungsvoll anwenden zu können , betont R M.
Strukturierte Verkabelung - hochverfügbarer Betrieb Voraussetzung für einen hoch integrierten Netzwerkbetrieb ist eine zeitgemäße strukturierte und anwendungsneutrale Verkabelung entsprechend der Norm ISO/IEC 11801 bzw. der europäischen Normenreihe EN 50173 , betont R M. Da Arenen spezifischen Spitzenbelastungen ausgesetzt sind, kann zur Planung auch die für Industrie- und Outdoor-Anwendungen definierte ISO/IEC 24702 zu Rate gezogen werden. Damit lässt sich eine Infrastruktur gezielt den härteren Umgebungseinflüssen mit ihren Staub-, Feuchtigkeits- und mechanischen Belastung anpassen.
Das Ergebnis ist ein widerstandsfähiges, hochgradig ausfallsicheres Netzwerk. Die FIFA verlangt eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent - das entspricht den Kriterien für Hochleistungs-Rechenzentren. Jede Netzwerkunterbrechung kann einen empfindlichen Verlust an Lizenz- und Werbeeinnahmen nach sich ziehen. Insofern ist es verständlich, dass die FIFA höchste Anforderungen stellt , erläutert Markus Schlageter. R M selbst definiert als Ziel stets die hundertprozentige Ausfallsicherheit einer Installation. Dazu hat R M ein Qualitätsmanagementsystem etabliert, das von der Fertigung bis zur Installation und Wartung reicht. Es umfasst auch die planerische Unterstützung und die Lieferung vorkonfektionierter, werksseitig geprüfter Verkabelungseinheiten.
Nach Standard planen - Zukunft einbauenDie strukturierte Verkabelung hat in der Regel einen zentralen Verteilerstandort. Von dort aus plant man zunächst die Hauptstrecken bzw. Backbones und Steigleitungen. Da in einem Stadion aufgrund der Ausdehnung des Gebäudes zum Teil lange Übertragungswege zu überwinden sind, setzt man im Backbone-Bereich sinnvollerweise Glasfasern ein. Auf den Stockwerken bzw. in den Funktionsbereichen fährt man Kupferverkabelung sternförmig bis zu den einzelnen Anschlusspunkten fort. Ideal ist eine geschirmte Kupferverkabelung, die unempfindlich ist gegen elektromagnetische Störungen.
Jeder Arbeitsplatz von den Kassen über Stadionbüros und Pressetribüne bis zur Trainerbank und jeder Anschluss für Endgeräte erhält identische, standardisierte Schnittstellen - in der Regel zwei bis vier RJ45-Anschlussbuchsen. So lassen sich Computer, Telefone, Drucker, Sensoren, Monitore, Kameras oder Wireless LAN-Antennen einfach per Plug Play in das Netzwerk einbinden.
Beim Schweizer Nationalstadion Stade de Suisse in Wankdorf bei Bern ging man in Sachen Integration noch einen Schritt weiter. Hier setzten die Planer auf die Extended Office Cabling-Plattform von R M, um Funktionsbereiche, Aufenthaltsräume, Gastronomie und Büros zu vernetzen. Extended Office Cabling (EOC) kombiniert Kommunikationsverkabelung und Starkstromversorgung in Decken, Doppelböden, Brüstungskanälen und Säulen. Die Leitungen lassen sich effizienter, schneller und kostengünstiger zu allen Anschlusspunkten führen.
Nach den Erfahrungen von R M sollte die Netzwerkverkabelung heute die Anforderungen der Class EA gemäss ISO/IEC 11801 erfüllen. Ziel ist, die Performance für Breitbandübertragungen mit 10 Gbit/s Ethernet bereitzuhalten, so dass ausreichend Reserven für den wachsenden Bedarf an Multimedia- und Videoanwendungen eingebaut sind. Mit einem modularen Verkabelungssystem wie der R Mfreenet-Plattform von R M lässt sich diese strukturierte Installation effizient umsetzen. Gleichzeitig bietet der modulare Ansatz die Flexibilität für spätere Erweiterungen oder kurzfristige, für Events erforderliche Anpassungen und Nutzungsänderungen.
Auch die Aufrüstung eines Verteilers bzw. der Wechsel von Kupfer- zu Glasfaserverkabelung ist auf der modularen R M-Plattform jederzeit nachträglich machbar. Schnellmontage-Lösungen, die kein Spezialwerkzeug erfordern, unterstützen die Installateure dabei. So bleibt die grundlegende Infrastruktur langfristig nutzbar. Das ist Investitionsschutz - ein wichtiger Punkt für Stadionbauten, die für jahrzehntelangen Betrieb geplant sind , so Markus Schlageter.
Infobox: Auszug aus den Technischen Empfehlungen und Anforderungen der FIFADer stark zunehmende Bedarf nach einer breiten und zuverlässigen Nutzung von Kommunikationssystemen mit offener Architektur erfordert eine frühzeitige Planung der baulichen Kerninfrastruktur. Diese sollte gleichzeitig mit der Entwicklung des architektonischen Bauprogramms erfolgen.
Die meisten elektronischen Gebäudesysteme bewegen sich auf ein gemeinsames und offenes Datenprotokoll zu, das als Internet-Protokoll (IP) bekannt ist und normalerweise ein Verbindungsnetz auf Ethernet-Basis verwendet, um Systeme und Netzwerke miteinander zu verbinden. Dies ist für viele Gebäudesysteme bereits Standardtechnologie und umfasst Telefon, administrative Daten, Wireless Data (Wi-Fi), Gebäudemanagementsysteme, elektronische Zugangskontrolle und Intrusion Detection, Videoüberwachung, Fernsehen und andere elektrische Schwachstromsysteme.
Die elektronischen Gebäudesysteme werden sich unter Verwendung des Internet-Protokolls weiterentwickeln, was die Planung dieser Systeme immer wichtiger werden lässt. Angesichts der zunehmenden Systemkonvergenz und -integration ist die Planung sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft von entscheidender Bedeutung, denn nur so lässt sich die Langlebigkeit der Systeme gewährleisten. Diese Kriterien müssen anhand der bestehenden Normen der Kommunikationsbranche entwickelt werden. Denn sie tragen dazu bei, dass die zukünftigen Technologien vorausgesehen werden können.
Die Entwicklung eines Technologieprogramms trägt dazu bei, alle für das Stadion notwendigen Systeme, Endgeräte und Anwendungen zu identifizieren. Das Technologieprogramm zeigt deren Interoperabilität, Konvergenz und Netzwerkzuordnung auf. Es wird bei der Projektierung verwendet, um die Verantwortlichkeiten für den Arbeitsumfang und die Systemumsetzung festzulegen. Es ist für den Stadionbesitzer oder -betreiber üblich, ein einheitliches Verkabelungssystem für das gesamte Stadion anzubieten, zuzuweisen und zu unterhalten.
Folgende Punkte sind für das Technologieprogramm wichtig:* implementierte Systeme und Anwendungen* Ausmass der Systemkonvergenz zu IP* Unterstützung der Systeme, Endgeräte und Anwendungen* Zuweisung von Diensten* Zuverlässigkeit und Redundanz des Systems* Verlustverhinderung* Unterbrechungsfreiheit von Anwendungen und Verbindungsnetz* zukünftiges Erweiterungs- und Wachstumspotenzial
Das Infrastruktursystem der Kommunikationskabel muss so geplant werden, dass es Sprach- sowie Datenanwendungen und -systeme unterstützt, die über eine Multimedia-Kabelanlage mit Glasfasern und Twisted-Pair-Kupferleitungen betrieben werden.
Facts Figures Reichle De-Massari AG (R M) entwickelt und produziert passive Verkabelungslösungen für Kommunikationsnetze. Mit hochwertigen Produkten aus den Bereichen Kupfer und Lichtwellenleiter hat sich R M den Ruf eines Qualitätsführers erworben. Das Unternehmen hat in 30 Ländern eigene Marktorganisationen gegründet, die in sieben Vertriebsregionen gebündelt werden. 75 % des Umsatzes erzielt R M im Ausland. Der Umsatz lag 2009 bei CHF 192 Mio., das EBIT betrug 6 %. Jährlich werden mehr als CHF 10 Mio. in Forschung und Entwicklung investiert. R M gehört zu den 500 grössten Unternehmen der der Schweiz und beschäftigt derzeit rund 600 Mitarbeitende. Die Gesellschaft befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Familie Reichle und wird in zweiter Generation als unabhängiges Familienunternehmen geführt.
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Bad Nauheim (pts/29.06.2010/11:40) - Selten bewegt ein Ereignis derart die Massen, wie derzeit die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Public Viewing begeistert Menschen landauf und landab, und birgt lebhafte Tordiskussionen. Mit Strategie und cleverer Verteidigungstechnik geht schließlich der Gewinner aus jeder Partie hervor und Deutschland überrascht dabei Außenstehende in vielerlei Hinsicht. Überraschend? Nein, eher das freudige Ergebnis ausgiebiger Vorarbeiten! Wenn wir einen Blick in Deutschlands Geschichte Revue passieren lassen, finden wir sogar schwarz, rot, goldene Tore vergangener Epochen! Diese Worte findet Björn Rudek, Geschäftsführer des Städteverbundes Historic Highlights of Germany , einem Zusammenschluss von 14 deutschen Städten, in Bezug auf die derzeitige Euphorie bezüglich deutscher Tore.
Das man mit der richtigen Verteidigungstechnik das Eindringen des Gegners in die eigenen Reihen am besten verhindern kann und diesen mit einer ausgetüftelten Strategie sogar so überraschen kann, dass es zur Niederlage kommt, ist in Deutschland bereits im 2. Jahrhundert nach Christus bekannt gewesen , verrät Rudek.
Gewusst wie: In Trier, Deutschlands ältester Stadt errichteten die Römer die Porta Nigra, jenes schwarze Tor der Antike, welches mit seinen massiven Steinquadern als Team fest ineinander verzahnt die einstige Kapitale des weströmischen Reiches schützte und Angreifer abwehrten. Die UNESCO wusste diese raffinierte Technik zu würdigen und nahm die Porta Nigra 1986 in die Liste des Welterbes auf. Björn Rudek versichert zudem glaubhaft: Es ist natürlich reiner Zufall, dass nun das Schwarze Tor so hervorragend zu den Farben der deutschen Fußballfans passt.
Dabei lässt sich die Reise zu Deutschlands berühmtesten Toren in der Farbwahl fortsetzen. Besonders innovativ zeigen sich die Heidelberger, schließlich gilt es hier ein rotes Tor mit weißen Pfosten zu bewundern: das Brückentor am südlichen Ende der Alten Brücke. Die hiesige Verteidigungstechnik sucht man im Fußball heute vergebens: Bei einem Angriff wurde einfach ein Gitter heruntergelassen - Verteidigungsstrategie vom Feinsten!
Auf der Zielgerade und dann, wenn die Gefahr abgewehrt ist, lohnt es sich letztlich auch ein Tor einfach mal schick aussehen zu lassen. Goldgelb leuchtet das Brandenburger Tor in Potsdam (ja, dort gibt es auch eines) im Licht der Abendsonne und strahlt eine gewisse Eleganz und Ruhe aus, schwärmt Björn Rudek vom dritten Tor im Städtereigen, welches sich heute nur noch gegen die Geräuschkulisse von jubelnden Fans und WM 2010-Vuvuzelas vom Public Viewing der umliegenden Kneipen und Restaurants zu verteidigen scheint.
Bleibt die Erkenntnis, dass Schwarz, Rot, Gold somit stets ein Garant unvergessener Tore ist. Aufregend für den Angreifer, siegessicher für den Verteidiger - damals wir heute Tore, die man nicht vergisst. Details zu den genannten und weiteren Toren bietet die Internetseite der Städtegemeinschaft unter http://www.historicgermany.com .
Pressekontakt:Björn RudekHistoric Highlights of Germany e.V.Ernst-Ludwig-Ring 261231 Bad Nauheim / GermanyTel.: +49 (0) 60 32 / 93 74 393Fax: +49 (0) 60 32 / 93 74 394E-Mail: info@historicgermany.com Internet: http://www.historicgermany.com
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Wien (pts/28.06.2010/12:05) - Morgen, Dienstag, findet die 19. ordentliche Hauptversammlung der Vienna Insurance Group Wiener Städtische Versicherung AG (ISIN: AT0000908504) http://www.vig.com statt. Zeit:Dienstag, 29. Juni 201011 Uhr (MESZ)
Ort:Wiener StadthalleHalle FHütteldorfer Straße 2F, 1150 Wien
Die Rede des Vorstandsvorsitzenden Dr. Günter Geyer wird im Rahmen der Hauptversammlung ab etwa 11:20 Uhr in drei Sprachen live im Internet übertragen http://www.webcast.telekom.at/wr_staedtische_vig/event_19/de .
Ansprechpartner für Journalisten: Mag. Alexander JedlickaLeitung Public Relations, PressesprecherTel.:+43 (0)50 350 - 21029
Tagesordnung
1. Vorlage des Konzernabschlusses 2009 samt dem Konzernlagebericht, Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses 2009 samt dem Lagebericht, dem Bericht desAufsichtsrates und dem Corporate Governance Bericht sowie Beschlussfassung über die Verwendung des im Jahresabschluss 2009 ausgewiesenen Bilanzgewinnes.
2. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2009.
3. Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstandes gem. § 169 Aktiengesetz, bis längstens 28. Juni 2015 das Grundkapital der Gesellschaft - allenfalls in mehrerenTranchen - um Nominale EUR 66,443.734,10 durch Ausgabe von 64,000.000 auf Namen oder Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen und über den Inhalt der Aktienrechte, den Ausschluss der Bezugsrechte und diesonstigen Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrates zu entscheiden. Diese Ermächtigung ersetzt den in der 18. ordentlichen Hauptversammlung am 24. April 2009 unter Tagesordnungspunkt 4 gefasstenBeschluss. § 4 Absatz 2, erster Satz der Satzung wird dementsprechend geändert.
4. Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstandes, mit Zustimmung des Aufsichtsrates gemäß § 174 Absatz 1 Aktiengesetz bis 28. Juni 2015 Gewinnschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 2.000.000.000,---, auch in mehreren Tranchen, auch unter Ausschluss der Bezugsrechte, auszugeben sowie alle weiteren Bedingungen für die Ausgabe der Gewinnschuldverschreibungen festzusetzen. Diese Ermächtigung ersetzt den in der18. ordentlichen Hauptversammlung am 24. April 2009 unter Tagesordnungspunkt 5 gefassten Beschluss.
5. Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstandes, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, gemäß § 174 Absatz 2 Aktiengesetz bis 28. Juni 2015 Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 2.000.000.000,--, auch in mehreren Tranchen, auch unter Ausschluss der Bezugsrechte, auszugeben sowie alle weiteren Bedingungen, die Ausgabe und das Umtauschverfahren der Wandelschuldverschreibungen festzusetzen. Diese Ermächtigung ersetzt den in der 18. ordentlichen Hauptversammlung am 24. April 2009 unter Tagesordnungspunkt 6 gefassten Beschluss.
6. Beschlussfassung über eine Änderung der Satzung in § 4 Absatz 3, zweiter Satz (bedingtes Kapital), sodass dieser folgenden neuen Wortlaut erhält: Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Inhaber von auf der Grundlage des Hauptversammlungsbeschlusses vom 29. Juni 2010 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen von dem ihnen eingeräumten Bezugs- oder Umtauschrecht Gebrauch machen.
7. A. Erläuterung des Spaltungs- und Übernahmsvertrages vom 10.Mai 2010.
B. Beschlussfassung über die verhältniswahrende Abspaltung zur Aufnahme gemäß § 1 Abs. 2 Z 2 iVm § 8 Abs. 1 SpaltG auf Basis des beim Firmenbuch des Handelsgerichts Wien eingereichten Spaltungs- und Übernahmsvertrages vom10.Mai 2010 unter Zugrundelegung der Schlussbilanz der VIENNA INSURANCE GROUP Wiener Städtische Versicherung AG zum 31.Dezember 2009. Geplant ist die Abspaltung des gesamten Versicherungsbetriebes mit allen diesemzugehörigen Vermögensgegenständen von der VIENNA INSURANCE GROUP Wiener Städtische Versicherung AG mit dem Sitz in Wien als übertragende Gesellschaft im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die VERSA-Beteiligungs AGmit dem Sitz in Wien als übernehmende Gesellschaft unter Fortbestand der übertragenden Gesellschaft ohne Gewährung von Aktien der übernehmenden Gesellschaft, da die VIENNA INSURANCE GROUP Wiener Städtische Versicherung AG alleinige Aktionärin der VERSA-Beteiligungs AG ist.
C. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung wie folgt:a) Änderung der Firma der Gesellschaft in § 1 Abs.1 auf VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe b) Streichen von § 2 Abs.1 (Historie)c) Teilweise Änderung des Gegenstandes des Unternehmens in § 2 (strategische Führung und Konzernfunktionen sowie Unfall-, Schaden- und Rückversicherung)d) Anpassung der Anzahl der Mitglieder im Vorstand (§ 8 Abs.2: mindestens 3, höchstens 7 Personen)8. Beschlussfassung über weitere Änderungen der Satzung in folgenden Paragrafen:a) § 2 Abs.3, 1.Halbsatz (neue Absatzziffer und Ergänzung entsprechend § 3 Abs.3 VAG)b) § 2 Abs.4 (neue Absatzziffer und Klarstellung betreffend Inland)c) § 4 Abs.3, 3.Satz ( Gesellschaft statt Firmenwortlaut)d) § 4 Abs.5 (kein Anspruch auf Verbriefung)e) § 4 Abs.7 (Streichung des Amtsblatt zur Wiener Zeitung )f) § 4 Abs.8 (obsolet - daher Streichung)g) § 10 Abs.2 (Beschränkung auf höchstens 10 gewählte Mitglieder des Aufsichtsrates) h) § 13 Abs.2 (Änderung der Voraussetzungen für die Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrates)i) § 15 Abs.2 lit.a und lit.i (Richtigstellung der Gesetzeszitate)j) § 15 Abs.2 lit.m (Ergänzung der zustimmungspflichtigen Geschäfte gemäß § 95 Abs.5 Z13 AktG)k) § 17 und § 18 (Änderung der Bestimmungen betreffend Einberufung der Hauptversammlung und Teilnahmerecht entsprechend AktRÄG 2009)l) § 19 Abs.1 (Streichen der Worte dem Verhältnis )m) § 21 Abs.1 (Änderung betreffend Beiräte)
9. Wahl des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2011
10. Wahlen in den Aufsichtsrat
(Ende)
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[ Quelle: http://pressetext.com/news/100628017/ ] (http://pressetext.com/news/100628017/)
Lehrte (pts/24.06.2010/09:30) - Die politischen Ereignisse der letzten Wochen lösen eine gesellschaftliche Diskussion aus, die uns nachhaltig schaden wird, auch im Ausland. Viele Bürger gehen wieder auf die Straße, um ihrem politischen Unmut Gehör zu verschaffen. Ich möchte mich auf meine Weise an den Demonstrationen gegen die Sparpaketeder Bundesregierung beteiligen, in dem ich meine Vorschläge zur Bewältigung der Finanzkrise vorstelle. Dies erscheint mir im Hinblick darauf, dass die Regierung jetzt auch die Mittelschicht (laut Studie DIW 60 % der Deutschen) in die Armut treibt, besonders wichtig zu sein , sagt Dieter Neumann von der Agenda 2011 - 2012 http://www.agenda2011-2012.de . Als Agenda 2011- 2012 haben wir uns mit den Staatsausgaben und Staatseinnahmen beschäftigt.
Seit 50 Jahren hat der Staat 1,76 Billionen Euro Schulden angehäuft plus 1.3 Bio. Euro Staatsbürgschaften, davon 800 Mrd. Schrottpapiere der Banken. Hinweise unserer Politiker, wie die Schulden abgebaut werden sollen, gibt es nicht. Das Thema wird in der Literatur und im Internet nicht im Zusammenhang dargestellt, Lösungen werden nicht angeboten.
Wir haben ein sozial verträgliches Sanierungskonzept erarbeitet, das den Haushalt jährlich um 76 Milliarden Euro entlastet. Das Programm beinhaltet auch eine große Steuerreform zur langfristigen Reduzierung der Staatsschulden.
Im Mittelpunkt unserer Betrachtung steht eine gerechtere Steuerbelastung der Bürger. Die Bedürftigkeit der Empfänger sollte wieder im Mittelpunkt stehen.Der komplette Text steht Ihnen als Druckversion im Internet unter http://www.agenda2011-2012.de zur Verfügung.
Ich setze große Hoffnung darauf, dass Sie eine Wertung unserer Inhalte vornehmen und bitte um Ihre Stellungnahme und Unterstützung , so Dieter Neumann.
Agenda 2011 - 2012Dieter NeumannPostfach 121031252 Lehrte Telefon/Fax 05132 - 59 919info@agenda2011-2012.dehttp://www.agenda2011-2012.de
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[ Quelle: http://pressetext.com/news/100624008/ ] (http://pressetext.com/news/100624008/)
Wien (pts/23.06.2010/14:05) - Unter dem Motto Greening the Roof - Greening IT präsentierten der Britische Botschafter in Wien, Simon SMITH und der Geschäftsführer von British Telecommunications Austria Michael FRISCHAUF (BT Austria) bei einem gemeinsamen Pressegespräch konkrete Schritte der Nachhaltigkeit. Während Botschafter SMITH die Vorteile des neu begrünten Dachs der britischen Botschaft umriss, erläuterte Michael FRISCHAUF die nachhaltige Unternehmensausrichtung von BT Austria. Soziales und nachhaltiges Agieren ist eine Triebfeder des Handelns der gesamten BT-Gruppe - eine Tatsache, die auch im österreichischen Markt immer wieder Anerkennung findet , erklärte Michael FRISCHAUF. So hat das Engagement für nachhaltiges Wirtschaften BT bereits acht Mal die Auszeichnung als weltbestes Telekommunikationsunternehmen im Dow Jones Sustainability Index eingebracht.
Zu weiteren aktuellen Auszeichnungen, die die nachhaltige Unternehmensausrichtung von BT unterstreichen, gehören auch die Platinum plus -Anerkennung von Business in the Community (BiTC) für das nachhaltige Engagement des Unternehmens im Zusammenhang mit Themen wie dem Klimawandel oder rund um soziale Belange sowie der bereits zum zweiten Mal an BT verliehene Queens Award für nachhaltige Entwicklung . Im laufenden Jahr wurde BT mit dem European Telecoms Corporate Leadership Green Excellence Award 2010 von Frost Sullivan ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wird die führende Rolle von BT bei Umweltmaßnahmen anerkannt, zu denen eine ganze Reihe von sowohl innerbetrieblichen als auch außerbetrieblichen Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen zählen.
Kundennutzen durch innovative LösungenDurch optimierte Geschäftsabläufe und innovative Technologien können BT-Lösungen den Kunden dazu verhelfen, neben der angestrebten Effizienzsteigerung auch eine deutlich verbesserte Ökobilanz zu erreichen. BT geht dabei als Innovator in Sachen Nachhaltigkeit neue Wege - und steht seinen Kunden im gesamten Produktlebenszyklus mit Ansätzen zur Stärkung nachhaltigen Handelns zur Seite. So hat BT Global Services ein solides Beratungsgeschäft mit dem Fokus auf nachhaltigen Lösungen aufgebaut.
Audio- und Videokonferenzen sparen Kosten und schonen die UmweltEin Schwerpunkt im täglichen Geschäft ist die Implementierung technischer Systeme für nachhaltige moderne Kommunikation: So war Deutschland das erste Land, in dem BT das System Unified Communications Video für einen Kunden implementiert hat - eine neuartige Videokonferenzlösung auf der Basis von Cisco TelePresence, bei der sich die Gesprächspartner in Lebensgröße gegenübersitzen. Eine Lösung, die den Kunden eine deutliche Ersparnis bei Reisekosten und Reisezeit ihrer Mitarbeiter bringt - und den sonst mit Geschäftsreisen unweigerlich verbundenen schädlichen CO2-Ausstoß reduziert.
Grüne Rechenzentren - mehr als nur VirtualisierungNeben optimierten Verfahren für Telearbeit / Remote Collaboration bietet BT auch nachhaltige Lösungen für moderne Rechenzentren: Über Virtualisation Designs hinaus engagiert sich BT auch in der Installation grüner Rechenzentren , die sich durch umweltfreundliche Ansätze wie luftgekühlten Betrieb und maximiertes Geräterecycling auszeichnen. Allein 50.000 Tonnen CO2 werden jährlich dadurch eingespart, dass BT in Großbritannien die Energieeffizienz seiner Endgeräte für Privatanwender verbessert hat.
Energieeffizienz-Management - Messung der CO2-IntensitätAls Maßnahme für ein grundlegendes Energieeffizienz-Management entwickelte BT beispielsweise ein neues Wirtschaftsmodell für die Messung der CO2-Intensität von Firmen, das von dem Carbon Disclosure Project unterstützt wird. Als Beitrag zum Umweltschutz hat BT angekündigt, seine eigenen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 weltweit um 80% zu reduzieren (gegenüber dem Basiswert von 1997).
Starke Innovationskraft - bereit für die ZukunftMit einem konsequenten Investment in Zukunftstechnologien und einem ausgeprägten Engagement in Forschung und Entwicklung sorgt BT konsequent dafür, dass Lösungen, Technologien und Know-how zur Verfügung stehen, die auch in Sachen Nachhaltigkeit State-of-the-Art sind. Jährliche Investitionen von über 1 Milliarde € in Forschung und Entwicklung (F E) sowie zahlreiche unternehmenseigene Forschungseinrichtungen mit rund 400 Wissenschaftlern weltweit sowie 1.300 Erfindungen und 7.300 Patente sprechen für sich. BT betreibt Forschungs- und Entwicklungszentren dort, wo Innovation stattfindet (wie in China, Malaysia und Dubai) sowie in den Know-how-Zentren in USA und Großbritannien.
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Ansprechpartner: Nicole Gröbner-Gökbayrak
Tel.: +43-1-2537794-22
E-Mail: nicole.grobner@bt.com
[ Quelle: http://pressetext.com/news/100623035/ ] (http://pressetext.com/news/100623035/)[ Fotos: http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=100623035 ] (http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=100623035)